Xiaomi Mi Pad 3

Xiaomi: Das Mi Pad darf so nicht in Europa verkauft werden

5. Dezember 2017

Wisst Ihr noch, als Apple vor einigen Monaten eine Firma verklagt hatte, die eine Birne als Logo verwendete? Jep. Solche Aktionen kommen vom Konzern mit den überteuerten Phones. Wenig überraschend, dass man nun auch gegen Xiaomi vorgeht, dessen Phones und MIUI-Oberfläche stark an iPhones und iOS erinnern. Zumindest in Europa hat Apple nun offenbar ein paar Fans  Richter überzeugt – das Mi Pad wird unter diesem Namen nie offiziell verkauft werden.

Apple argumentierte so, dass der Name Mi Pad sehr stark an „iPad“ erinnere und viele Leute die Geräte verwechseln könnten. Das EUIPO gab Apple Recht, wogegen Xiaomi wiederum vor Gericht klagte. Die  zuständigen Richter wiesen die Klage allerdings ab und erklärten, dass gerade im englischsprachigen Raum viele Leute den Namen sehr ähnlich aussprechen würden. Desweiteren unterscheiden sich die Produkte auch optisch nicht grossartig.

Die Richter erkennen also in der Namensverwechslung eine hohe Wahrscheinlichkeit und verbieten Xiaomi in Europa die Verwendung der Bezeichnung „Mi Pad“ für die hauseigenen Tablets. Die Ironie in dieser Geschichte liegt aber eigentlich ganz woanders. 1996 wurde der Markenname „SkyPhone“ eingetragen. Also lange vor dem iPhone. Trotzdem durfte Apple seine Phones von Anfang an als „iPhone“ verkaufen. Das Urteil der Luxemburger Richter könnt Ihr übrigens hier nachlesen.

Testbericht zum Xiaomi Mi Pad 3

Das Mi Pad 3 befand sich im Juni in unserer Redaktion zum Test und ich verwende es heute noch. Alle Infos zum Test findet Ihr hier:

[Test] Xiaomi Mi Pad 3: Viel Tablet für wenig Geld

 

What you did to me will come back to you. Always think about these words.

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz
facebook