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[Test] Ulefone Power 3: Akkumonster mit schwacher Kamera

Smartphones mit einem riesen Akku liegen neben 18:9 und Notch voll im Trend. Und natürlich geht das an der Panda-Tech Redaktion nicht spurlos vorüber. Nach dem eher erfolglosen Power 2 startet Ulefone mit dem Power 3 einen weiteren Versuch die Akku Krone für sich zu erobern. Dabei muss es gegen Akku Platzhirschen wie z.B. Oukitel bestehen. Hat Ulefone seine Hausaufgaben gemacht und kann die Fehler des Power 2 ausmerzen? Wir haben das Handheld ausgiebig getestet und verraten euch wo man mit Bravour die Prüfung bestanden und wo man besser nochmal wiederholen sollte.

Design

  • Polycarbonat Unibody
  • 15,90 x 7,59 x 0,99 cm
  • 210 Gramm

Anders als noch das Power 2 setzt Ulefone beim Power 3 wieder auf einen Polycarbonat Unibody. Eine Entscheidung die dem Power 3 aber in keiner Weise geschadet hat. Und erst beim zweiten hinschauen merkt man überhaupt, dass man kein Metall Gehäuse in der Hand hält. Als besonderes Designelement hält das Power 3 im oberen und unteren Bereich die Antennenlinien parat. Auch wenn diese wahrscheinlich nicht technisch nötig gewesen wären, setzen sie ein optisches highlight und werten das Ulefone Power 3 optisch nochmal ordentlich auf.

Die Frontseite wird vom 6 Zoll großen Display dominiert. Zudem findet sich hier auch die Dual Frontkamera und, nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit bei China Smartphones, die Benachrichtigung LED. Einen physikalischen Homebutton sucht man vergeblich. Der Fingerprint Sensor ist auf die Geräterückseite gewandert und befindet sich knapp unter der Dual Kamera. Der LED Blitz ist seitlich neben den Linsen angeordnet.

Die Tasten seitlich am Gerät haben einen angenehmen Druckpunkt und sind fest im Gehäuse verankert. Im Gegensatz zum Body sind diese, wie auch der Schlitten der SIM Karte, aus Metall was dem ganzen nochmal einen Qualitäts-Boost verleiht.

„Volle Punktzahl was das Design und Verarbeitung angeht. Das Design ist solide und die Verarbeitung tadellos. Wer aber nach dem „besonderen“ Etwas sucht sollte vielleicht ein anderes Produkt wählen.

 

Launcher

Das Ulefone Power 3 verzichtet auf eine verschandelte Android Version und ist mit fast purem Android 7.1.1 ausgestattet. Ein Umstand, der bei vielen Käufern für Unmut sorgte, nachdem es eigentlich mit Android 8 Oreo angekündigt wurde. Nun hat Ulefone inzwischen reagiert und noch für Mai das Update auf die Version 8.0 angekündigt. Wir haben darüber bereits berichtet.

Display

  • 6 Zoll 18:9 IPS LCD Display mit 2160 x 1080 Pixel Auflösung
  • 10 Punkt Tochscreen
  • Gorilla Glass 4
  • Anti Fingerabdruck Beschichtung

Das Display des Ulefone Power 3 ist nicht spektakulär, aber es ist weit entfernt davon schlecht zu sein. Die 2160 x 1028 Pixel sorgen für ein gutes Bild und die Helligkeit ist ausreichend, um das Display gut ablesen zu können. Vielleicht hätte man beim Auto Modus des Displays ein wenig mehr Feingefühl an den Tag legen können. Dieser regelt sehr extrem in beide Richtungen, ich persönlich stelle die Display Helligkeit sowieso lieber manuell ein. Die Farben werden originalgetreu wiedergegeben, wenn auch ein wenig „flach“. Dies lässt sich aber dank Miravision sehr leicht korrigieren und an den persönlichen Geschmack anpassen.

In einigen Tests wurde geschrieben, dass der 10 Punkt Touchscreen des Power 3 nicht ganz sauber arbeitet und es beim scrollen zu Rucklern kommt. Ich konnte dieses Verhalten in den 2 Wochen des Tests nicht feststellen. Ob dies ab dem Update liegt, welches kurz nach Testbeginn auf dem Phone eingetroffen ist oder ich einfach nur Glück hatte, kann ich nicht genau sagen..

Geschützt wird das Power3 laut Ulefone von Gorilla Glass 4, diese Aussage muss man einfach mal so hinnehmen, überprüfen lässt sie sich freilich nur schwer. Was sich überprüfen lässt ist, ob das Gerät gegen Kratzer ausreichen geschützt ist. Und die Antwort darauf lautet ja. Wer aber trotzdem auf Nummer sicher gehen will, sollte das Smartphone in der mitgelieferten Silikonhülle transportieren.

„Kein überragendes Display aber für den täglichen Gebrauch mehr als zufriedenstellend. Das nächste mal etwas weniger aggressiv bei der automatischen Helligkeitsregelung und es gibt die volle Punktzahl. So gibt es 8 von 10 möglichen Displaypunkten.“

Leistung

Eckdaten

  • MediaTek Helio P23 Acht Kern Prozessor,bis 2.0GHz
  • Mali G71 MP2 GPU
  • 6GB LPDDR4X RAM
  • 64GB Speicher

Das Ulefone Power 3 verfügt mit dem Helio P23 über einen der aktuellsten Mittelklasse Prozessoren. Seine acht Kerne sind mit 1,5 bis 2.0GHz getaktet und jeder der Kerne diese Frequenzen auch erreicht. Zwar ist das Power 3 kein Smartphone für Hardcore Gamer, aber im Alltagsgebrauch leistet es wirklich gute Dienste. Apps öffnen schnell und auch mach längerem Einsatz wird das Gerät nur unmerklich warm. E-Mail, Bildbearbeitung, Social Media, alles läuft flüssig und ohne nennenswerte Verzögerungen.

„Das Power 3 ist ein Arbeitstier, schneller RAM und ausreichend Speicher lassen die täglichen Aufgaben flüssig von der Hand gehen. Gamer sollten aber zu einem stärkeren Gerät greifen. 8 von 10 Powerpunkte.“

Konnektivität & Sensoren

  • 2G: GSM 850/900/1800/1900MHz
  • 3G: WCDMA 900/2100MHz
  • 4G: FDD-LTE 800/900/1800/2100/2600MHz​
  • ​​WLAN 802.11a/b/g/n
  • Bluetooth 4.1
  • Dual Nano SIM
  • ​GPS, A-GPS, GLONASS, BDS
  • Sensoren: Beschleunigung, Magnetometer, Helligkeit, Abstand, Rotation

In diesem Bereich leistet sich das Ulefone Power 3 keinen wirklich großen Aussetzer, auf NFC und einen Schrittzähler muss man allerdings verzichten. Ansonsten ist aber alles an Bord inklusive des in Deutschland wichtigen LTE Band 20. Das Gyroskop hat bisher zuverlässig funktioniert und auch der Kompass hat nach einer kurzen Kalibrierung seine Aufgaben zuverlässig erfüllt. Auf einer Testfahrt Wien-Salszburg-Wien hat mich das GPS sicher an die jeweiligen Ziele geleitet. Leider kann das Power 3 nur jeweils eine LTE Sim ansteuern, die zweite wird im GSM Modus verwendet.

Wo das Power 3 glänzen kann ist im Empfang, diesen kann man nur als Exzellenz bezeichnen. Egal ob WLAN, Telefon, Bluetooth auch über mehrere Räume hinweg brach die Verbindung zum LTE Router kein einziges mal ab und auch die BT Verbindung hielt eisern. Ich wohne in einer von 4G nicht gerade bevorzugten Gegend aber dennoch hatte ich auch hier zu keiner Zeit Probleme mit der Verbindung.

Auch hier leistet sich das Ulefone Power 3 keinen Ausrutscher. Die Sprachqualität auf beiden Seiten ist gut bis sehr gut. Wer gerne mal Musik hört wird vom verbauten Lautsprecher angenehm überrascht sein, auch wenn man natürlich keinen HighEnd Sound erwarten darf. Dennoch ist die Lautstärke ausreichend und der Klang durchaus passabel.

„Hier liefert Ulefone ab. Einzig die fehlende Unterstützung von 2 LTE SIM schmälert den Triumph ein wenig. Daher 9 von 10 Konnektivität Punkte.

Akku

  • 6.080mAh (Angabe Ulefone)
  • Fast Charging 5V/3A

Wer einen Dauerläufer benötigt was die Akku Leistung betrifft, der ist mit dem Power 3 gut beraten. Bei normaler Nutzung kommt man locker 2 Tage über die Runden. Wenn man GPS und WLAN reduziert, kann man sogar 3 Tage schaffen. Eine lange Autofahrt mit Dauer-Navigation (Wien-Salzburg-Wien) hat am Ende 30% der Akkuladung verbraucht, was wirklich ein beeindruckender Wert ist. Aufgeladen ist das Power 3 dank Fast Charging in rund 2,5 Stunden. Auch wird der Akku beim Laden nicht zu heiß.

„Volle 10 von 10 Akku Punkte kann das Ulefone Power 3 hier für sich verbuchen.“

Kamera

Tja, bisher hat das Ulefone Power 3 ja eine recht gute Figur gemacht. Leider kann bringt die Kamera das positive Bild dann doch ein wenig ins Wanken. Die Angepriesene Dual Kamera ist in Wahrheit ein Fake, auch wenn der zweite Sensor durchaus echt ist (GC0310 VGA) so erfüllt er eigentlich keinen Zweck. Auch wenn man diesen Abdeckt stört sich die Kamera nicht daran und macht munter Fotos.

Warum sich immer wider Hersteller dazu herablassen solche Dinge zu tun kann ich nicht verstehen. Eine ehrliche Single Kamera, die gute Bilder mach,t ist mir hundertmal lieber als eine gefakte Dual Kamera.

Die Bildqualität ist im besten Fall mittelprächtig. Bei zunehmender Dunkelheit macht sich dann immer mehr ein Rauschen bemerkbar, was die Freude am Fotografieren natürlich trübt.

„Nur mit sehr viel gutem Willen erhält das Power 3 zwei zögerliche Kamera Punkte.“

Fazit

Wenn man keinen Wert auf eine tolle Kamera legt, sondern eine lange Akkulaufzeit und eine solide Performance wichtiger sind dann kann man das Ulefone Power 3 durchaus empfehlen. Wer aber auf eine Foto Safari gehen will der sollte dann doch zu einem besser geeigneten Gerät greifen. Das Ulefone Power 3 ist ein eher ein Arbeitstier als ein Vollblut Araber.

PRO

+ Sehr gute Akkuliestung
+ Solide verarbeitet
+ gute Performance

CONTRA

– Fake Dual Kamera mit Schwächen
– Keine Dual LTE SIM

 

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Smartphones mit einem riesen Akku liegen neben 18:9 und Notch voll im Trend. Und natürlich geht das an der Panda-Tech Redaktion nicht spurlos vorüber. Nach dem eher erfolglosen Power 2 startet Ulefone mit dem Power 3 einen weiteren Versuch die Akku Krone für sich zu erobern. Dabei muss es gegen Akku Platzhirschen wie z.B. Oukitel bestehen. Hat Ulefone seine Hausaufgaben gemacht und kann die Fehler des Power 2 ausmerzen? Wir haben das Handheld ausgiebig getestet und verraten euch wo man mit Bravour die Prüfung bestanden und wo man besser nochmal wiederholen sollte. Design Polycarbonat Unibody 15,90 x 7,59 x 0,99 cm 210 Gramm Anders als noch das Power 2 setzt Ulefone beim Power 3 wieder auf einen Polycarbonat Unibody. Eine Entscheidung die dem Power 3 aber in keiner Weise geschadet hat. Und erst beim zweiten hinschauen merkt man überhaupt, dass man kein Metall Gehäuse in der Hand hält. Als besonderes Designelement hält das Power 3 im oberen und unteren Bereich die Antennenlinien parat. Auch wenn diese wahrscheinlich nicht technisch nötig gewesen wären, setzen sie ein optisches highlight und werten das Ulefone Power 3 optisch nochmal ordentlich auf. Die Frontseite wird vom 6 Zoll großen Display dominiert. Zudem findet sich hier auch die Dual Frontkamera und, nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit bei China Smartphones, die Benachrichtigung LED. Einen physikalischen Homebutton sucht man vergeblich. Der Fingerprint Sensor ist auf die Geräterückseite gewandert und befindet sich knapp unter der Dual Kamera. Der LED Blitz ist seitlich neben den Linsen angeordnet. Die Tasten seitlich am Gerät haben einen angenehmen Druckpunkt und sind fest im Gehäuse verankert. Im Gegensatz zum Body sind diese, wie auch der Schlitten der SIM Karte, aus Metall was dem ganzen nochmal einen Qualitäts-Boost verleiht. "Volle Punktzahl was das Design und Verarbeitung angeht. Das Design ist solide und die Verarbeitung tadellos. Wer aber nach dem "besonderen" Etwas sucht sollte vielleicht ein anderes Produkt wählen.   Launcher Das Ulefone Power 3 verzichtet auf eine verschandelte Android Version und ist mit fast purem Android 7.1.1 ausgestattet. Ein Umstand, der bei vielen Käufern für Unmut sorgte, nachdem es eigentlich mit Android 8 Oreo angekündigt wurde. Nun hat Ulefone inzwischen reagiert und noch für Mai das Update auf die Version 8.0 angekündigt. Wir haben darüber bereits berichtet. Display 6 Zoll 18:9 IPS LCD Display mit 2160 x 1080 Pixel Auflösung 10 Punkt Tochscreen Gorilla Glass 4 Anti Fingerabdruck Beschichtung Das Display des Ulefone Power 3 ist nicht spektakulär, aber es ist weit entfernt davon schlecht zu sein. Die 2160 x 1028 Pixel sorgen für ein gutes Bild und die Helligkeit ist ausreichend, um das Display gut ablesen zu können. Vielleicht hätte man beim Auto Modus des Displays ein wenig mehr Feingefühl an den Tag legen können. Dieser regelt sehr extrem in beide Richtungen, ich persönlich stelle die Display Helligkeit sowieso lieber manuell ein. Die Farben werden originalgetreu wiedergegeben, wenn auch ein wenig "flach". Dies lässt sich aber dank Miravision sehr leicht korrigieren und an den persönlichen Geschmack anpassen. In einigen Tests wurde geschrieben,…

7.6

Wäre nicht die Kamera dann würde das Ulefone Power 3 eine uneingeschränkte Kaufempfehlung erhalten. So aber kann man diese leider nur bedingt aussprechen was dem Gerät eigentlich nicht gerecht wird. Schade Ulefone, das nächste mal bitte keine Fake Kamera!

Arbeitstier mit Sehschwäche
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