Marken

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Smartphone-Herstellern aus China. Da ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Die großen Marken wie Xiaomi und Huawei haben sich längst auch bei uns einen Namen gemacht. Viele andere Marken und Hersteller sind in Europa noch weitestgehend unbekannt. Wir stellen Euch auf dieser Seite die wichtigsten Hardware-Hersteller und -Marken aus Fernost vor, damit Ihr Euch auch ein Bild machen könnt, von wem Eure Smartphones, Tablets oder Laptops kommen. 

Xiaomi

Xiaomi ist ein Konzern, der sich in vielen Haushalts-Bereichen in China einen Namen gemacht hat. So bietet der Konzern neben Smartphones, Tablets und Fitness-Wearables auch Staubsaugerroboter und sogar smarte Zahnbürsten an. Die Produkte überzeugen durch hervorragende Verarbeitungsqualität zum niedrigen Preis. Wer ein Xiaomi-Gerät kauft ist zudem auch bezüglich Updates auf der sicheren Seite. Gegründet wurde der Konzern 2010 von Le Jun und im Jahre 2013 kurzzeitig sogar Marktführer bei Smartphones in China. Ende 2016 war Xiaomi immerhin der sechstgrösste Smartphone-Hersteller der Welt.

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Meizu

Meizu gehört, wie auch Xiaomi, zu den grössten chinesischen Smartphone-Herstellern. Die Firma existiert bereits seit 2003, ist also schon länger auf dem Markt. Bekannt wurde der Konzern primär durch seine damalige MP3-Player-Produktion. Erst 2008 wechselte man ins Smartphone-Geschäft. Ähnlich wie bei Xiaomi überzeugen die Geräte durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis sowie der hervorragenden Verarbeitungsqualität der Geräte. Mittlerweile beschäftigt der Konzern mehr als 1’000 Mitarbeitende und ist in über 600 Shops zu finden.

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Doogee

Auch Doogee gehört zu den vergleichsweise grössten Smartphone-Herstellern in China und ist auch schon ein richtig alter Hase im Business. Mehr als zehn Jahre ist er bereits mit dabei. Der Sitz der Firma ist in Hong Kong. Doch nicht nur Smartphones, sondern auch Smartwatches finden so ihren Weg zu den Käufern. Der Hersteller beweist, dass Smartphones nicht immer teuer sein müssen und richtet sich demnach im Budget-Bereich und der oberen Mittelklasse aus. Doogee war auch eines der ersten Unternehmen, die ein Smartphone für unter 70 Dollar auf den Markt gebracht hat.

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Huawei

Huawei ist ein bereits 1987 gegründeter Telekommunikationsausrüster aus Shenzen und beschäftigt rund 170’000 Mitarbeiter weltweit. Seit 2011 bietet der Konzern unter anderem Smartphones, Tablets und Smartwaches in Deutschland an. Die Geräte sind mittlerweile auch bei zahlreichen Mobilfunkanbietern zu finden und können in Elektronikmärkten gekauft werden – anders, als es beispielsweise bei Xiaomi bislang der Fall ist. Huawei betreibt eigene Standorte auch in Deutschland. So beispielsweise in Berlin, Bonn, Dresden, Hamburg, Hannover und Köln.

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OnePlus

OnePlus ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, der erst im Dezember 2013 gegründet wurde. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Shenzhen, wo auch etliche andere Hersteller ihren Hauptsitz haben. OnePlus ist Teil des chinesischen BBK-Electronics-Konzerns, der mit den Marken Vivo, Oppo und OnePlus zu den fünf größten Smartphone-Herstellern der Welt gehört. Die Smartphones von OnePlus reihen sich von den Specs her im High End-Bereich ein und kosteten bis zum OnePlus 3T deutlich weniger, als vergleichbare Modelle von Samsung oder Apple. Mittlerweile nähert man sich (beispielsweise mit dem OnePlus 5) aber deutlich an die teurere Konkurrenz an.

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Oppo

Oppo Electronics ist ein im Jahre 2004 gegründeter Hersteller von elektronischen Geräten. Sie haben ihren Sitz in Guangdong, China. Wie bereits erwähnt, gehört Oppo zum gleichen Konzern wie OnePlus, ist jedoch deren Muttergesellschaft. Oppo ist in verschiedenen Ländern tätig und hat auch verschiedene Abspaltungen in diesen Ländern. So gibt es zum Beispiel Oppo in Indonesien, Thailand, Vietnam oder auch in und China. Diese produzieren Produkte für ihre eigenen lokalen Märkte, gehören aber zum Mutterkonzern. Kaum zu glauben, aber wahr: 2016 war Oppo nach Verkaufszahlen bereits der viertgrößte Smartphone-Hersteller der Welt.

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ZTE

Auch ZTE gehört zu den grössten Smartphone-Herstellern in China und auch weltweit. Im Vergleich mit anderen Smartphone-Herstellern ist dieser Konzern ein wahres Urgestein – bereits 1985 wurde er gegründet. Rund 70’000 Mitarbeiter weltweit werden beschäftigt. Neben dem chinesischen Markt ist ZTE seit Jahren daran, auch in Europa Fuss zu fassen. Und so sind Smartphones auch bei Amazon zu finden. Smartphones aus dem Hause ZTE sind, wie üblich bei chinesischen Händlern, für vergleichsweise wenig Geld zu haben.

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Nubia

Nubia ist eine Untermarke des chinesischen Telekommunikationsausrüsters ZTE und gleichzeitig auch die Luxusmarke von ZTE, ie sich im Premium-Segment versucht und bislang auch weitgehendst zu überzeugen vermag. Der Hauptsitz der Firma liegt in China, Nubia ist mittlerweile aber auch rund um die Welt mit Niederlassungen vertreten. So findet man Shops in Nord- und Südamerika, Europa und Russland. Auch in Südostasien ist man verteten – ebenso in Indien.

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Elephone

Elephone ist bekannt dafür, in seinene Smartphones oftmals die neuste Technik zu verbauen und diese dann für einen vergleichbar tiefen Verkaufspreis unter die Leute zu bringen. In der Vergangenheit hat der Hersteller allerdings oftmals Smartphones angekündigt, die erst mit deutlicher Verspätung erhältlich waren – wenn überhaupt. Das nagt auch heute noch etwas am Image. Einige Smartphones des Herstellers ähneln optisch stark an die grossen Vorbilder wie Samsung, womit grosse Erfolge eingefahren werden konnten.

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Ulefone

UleFone produziert erst seit 2014 Smartphones, hat sich aber mittlerweile bereits einen Namen in China gemacht. Die Smartphones richten sich im Einsteigerbereich aus, die vom Hersteller produzierten Phablets in der Mittelklasse. Dabei überzeugen sie durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, was zu Beginn noch anders war. 2014 hatte der Hersteller nämlich noch mit etlichen Problemen bei der Verarbeitungsqualität zu kämpfen. Wenn man sich die neusten Modelle des Herstellers anschaut, scheint es, als ob dieser aus seinen Fehlern gelernt hat.

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Oukitel

Im Vergleich zu anderen chinesischen Herstellern, ist Oukitel noch relativ neu auf dem Markt vertreten (2015). Die Smartphones des noch jungen Herstellers siedeln sich in der unteren und oberen Mittelklasse an und überzeugen oft durch gute Specs zu einem guten Preis. Der Hersteller ist mit verschiedenen Modellen auf dem Markt vertreten. Schonmal von einem Smartphone mit einem 10’000 mAh starken Akku gehört? Nicht? Bei Oukitel gibt es ein solches Smartphone (K10000 Pro).

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Vernee

Wenn Ihr dachtet, dass Oukitel noch relativ jung auf dem Markt ist, dann habt Ihr von Vernee noch nichts gehört. Der Konzern entstand erst im Jahre 2016 und hat seither schon einige Smartphones auf den Markt gebracht. Bislang überzeugen die Smartphones durch eine gute Update-Politik – nicht nur Sicherheitspatches, sondern auch neue Android-Versionen werden dabei für bestehende Geräte ausgerollt. Eine Zeitlang gab es sogar einen deutschen Vertrieb mit Service-Center in Deutschland. Da die Kundschaft aber den Aufpreis für die Geräte nicht bezahlen wollte, wurde dieser wieder eingestellt.

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Bluboo

Bluboo ist bereits ein alteingesessener Hersteller im Smartphone-Business in China. Bereits 2006 ist die Marke mit Sitz in Shenzhen aktiv. Neben Smartphones bietet der Hersteller auch Smartwatches an.Smartphones von Bluboo sehen oft optisch sehr ansprechend aus und kosten vergleichsweise wenig Geld und orientiert sich gerne auch mal dreist bei der Konkurrenz. So sieht beispielsweise das Bluboo S8 aus wie ein Samsung Galaxy S8, auch wenn es von den Specs her nicht mit dem Original mithalten kann. Die Smartphones richten sich an Leute, die aufs Budget achten müssen.

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Cubot

Cubot ist die Marke des Telekommunikationsherstellers Shenzhen HuaFuRui Technology Co., Ltd. mit Hauptsitz in Shenzhen . Es handelt sich hier um einen Hersteller, der sich vom Konzept her stark von den anderen Herstellern unterscheidet. Man versucht nämlich nicht immer die neuste Hard- und Software in seinen Geräten zu verbauen, sondern konzentriert sich auf bereits etablierte Technik. So kann der Hersteller von Erfahrungswerten der Mitbewerber profitieren und spart sich die mühsame Optimierung der besonders zu Beginn oftmals anfälligen neuen Hard- und Software. Die Smartphones überzeugen zudem über ein gutes Preis-Leistungsverhältlnis.

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Umidigi

Ursprünglich waren Smartphones des Herstellers unter dem Namen „Umi“ erhältlich. Das Image von Umi war aber leider arg angekratzt, da die Geräte oftmals mit Verarbeitungsmängeln zu kämpfen hatten. Zudem log der Hersteller auch schon des öfteren bezüglich der verbauten Teile (angeblich Gorilla Glass verbaut oder eine höhere Akku-Kapatität angegeben, als effektiv verbaut wurde). Dann folgte der Namenswechsel zu Umidigi und damit soll nun alles besser werden. Ob es so ist? Wir werden sehen und die Geräte von Umi in Zukunft noch genauer unter die Lupe nehmen.

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LeEco

LeEco kannte man früher unter dem Namen LeTV und wurde bereits 2004 gegründet. Damals beschäftigte man sich aber noch nicht gross mit Smartphones. Heute sieht das anders aus. LeEco zählt mittlerweile zu den Grossen im chinesischen Smartphone-Business und ist auch in unseren Breitengraden zu finden. Das Smartphone-Business interessiert den milliardenschweren Konzern erst seit 2015, wo die ersten Phones noch unter dem Namen „LeTV“ verkauft wurden. 2016 wurde der Namen dann geändert. Ursprünglich waren die Smartphones des Herstellers nur in China erhätllich (mittels Import natürlich auch hierzulande), mittlerweile gibt es sie auch offiziell in den USA, Russland und Indien. Die Smartphones sind in der oberen Mittelklasse, bis hin zum High End Bereich angesiedelt und kosten vergleichsweise wenig Geld.

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